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Die Meldung:

Jugend-Länderpokal Halle mit Würzburger Beteiligung

Beim diesjährigen Berlin-Pokal des DHB im rheinland-pfälzischen Mayen am Wochenende des 14. und 15. Dezember 2019 waren wieder zwei WJBlerinnen des HTCW in den Reihen des Bayerischen Kaders. Louisa Plumhoff und Nele Pöhler konnten sich bei mehreren Lehrgängen des BHV im Vorfeld des Turniers einen Platz im 12-köpfigen Team erspielen. Zusammen mit ihren Mitspielerinnen aus München (MSC, ESV), Rosenheim (SB DJK) und Nürnberg (HGN) begann die letzte, heiße Phase der Vorbereitung bereits am Donnerstagnachmittag mit der Anreise nach München. Am Abend stand ein vorletztes Testspiel gegen die Regionalligamannschaft der Damen des TuS Obermenzing an. Tags darauf folgte die Anreise zum Länderpokalspielort und ein Abschlusstraining mit einem weiteren Testspiel – diesmal gegen Hamburg.

Am Samstag  ging es in den drei Platzierungsspielen der Gruppenphase gegen Baden-Württemberg, Berlin und Rheinland-Pfalz / Saar. Mit Rückblick auf die Freiluftsaison standen die Chancen gar nicht so schlecht. Auf dem Feld konnten die Bindestrichländer besiegt werden. Mit Berlin war aber auch der Sieger der Endrunde des Hessenschild-Pokals in der selben  Gruppe wie die Bayerinnen. Aber nun ja – in der Halle ist alles anders … .

Das erste Spiel gegen Baden-Württemberg begann erfolgsversprechend. Bayern lag zur Halbzeit 4:0 vorne und konnte trotz 2 Gegentreffern den Sieg sicher nach Hause bringen. Auch gegen den Gruppenfavoriten Berlin ging es gut los. Schon kurz nach dem Anpfiff ging Bayern in Führung, Berlin konnte aber schnell ausgleichen. Ein spannendes Match auf Augenhöhe. Und erneut ging Bayern noch vor der Halbzeit in Führung - 2:1. Im zweiten Durchgang wogte das Spiel hin und her, Berlin machte mächtig Druck aber ohne zählbaren Erfolg. Ein etwas unerwarteter Erfolg.

Mit dem erneuten bayerischen Sieg war die Qualifikation für das Halbfinale bereits geschafft. Gegen Rheinland-Pfalz, bisher im Turnier erfolglos, ging es dann um den Gruppensieg. Bayern tat sich aber überraschend schwer. Erst Sekunden vor dem Halbzeitpfiff gelang der Führungstreffer. Beim Wiederanpfiff trat das Team dann deutlich aggressiver auf und konnte dementsprechend schnell die Führung auf 3:0 ausbauen. Ein verwandelte 7-Meter brachte den 4:0 Endstand.

Gruppenerster, als einziges weibliches Team ungeschlagen.

Tag Zwei begann dann mit dem Halbfinale gegen Hamburg, beim Testspiel am Freitag noch klar stärker als Bayern. Aber diesmal sollte es anders sein. 3 Mal gingen in diesem engen und heftig umkämpften und körperlichen Spiel die Bayerischen Mädels in Führung, aber nur 2 Mal konnte Hamburg nachziehen.

Finale – gegen Bremen. Auch hier gab es in diesem Jahr bereits eine Begegnung auf dem Feld. Im Frühsommer bei der Vorrunde zum Hessenschild-Pokal stand man gegen diese Mannschaft in Königs-Wusterhausen bei Berlin ebenfalls im Finale und war knapp unterlegen. Leider diesmal ebenso. Ein 2:0-Rückstand konnte zwar noch verkürzt werden, die konterstarken Bremerinnen nutzen gegen Ende eine Gelegenheit zum erneuten Ausbau der Führung. Das 3:1 war dann der Endstand. Die Bayerinnen belegen in diesem großartigen Turnier den zweiten Platz. Hätte das jemand den Mädels zu Beginn des Turniers prophezeit, sie hätten es nicht geglaubt.

Nicht vergessen werden soll an dieser Stelle ein Dank an alle Trainer, Offiziellen und Mitspielerinnen im HTCW. Ohne Sie und Ihre Unterstützung wäre ein derartiger Erfolg der HTCWlerinnen sicherlich nicht möglich gewesen. Dank auch an Alle fürs „Daumendrücken“.